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Webdesign Portfolio

Webdesign Portfolio —
was ein gutes Portfolio aussagt und was nicht

Schöne Screenshots erzählen nur die halbe Geschichte. Wir zeigen, worauf du in einem Webdesign-Portfolio wirklich achten solltest — und welche ausgewählten Cases aus 20+ Jahren Praxis stellvertretend für unsere Arbeitsweise stehen.

Grundlagen

Warum ein Webdesign-Portfolio mehr ist als hübsche Bilder

Die meisten Webdesign-Portfolios zeigen Screenshots in schicken Laptop-Mockups — und damit ist die Geschichte oft auch schon erzählt. Was du als potenzieller Kunde aus diesen Bildern tatsächlich ableiten kannst: nicht viel. Hübsch ist relativ. Eine visuell ansprechende Site ohne Conversion-Pfade, ohne Performance, ohne Suchmaschinen-Sichtbarkeit ist im Geschäftsalltag wertlos — egal, wie schön das Hero-Bild aussieht.

Ein gutes Portfolio liefert drei Ebenen, nicht eine. Erstens den Kontext — was war die Ausgangslage des Kunden, welche Branche, welche Zielgruppe, welches Budget. Ohne diesen Rahmen sagt das fertige Produkt wenig aus. Eine 50.000-€-Site sieht anders aus als eine 5.000-€-Site, und beide können das richtige Ergebnis für ihren Kontext sein.

Zweitens das Ergebnis — was hat die neue Website konkret bewirkt. Mehr Anfragen? Höhere Conversion? Bessere Rankings? Schnellere Ladezeit? Niedrigere Bounce-Rate? Diese Zahlen sind das eigentliche Produkt einer Webdesign-Agentur. Das Bild ist nur das Verpackungspapier.

Drittens der Process — wie kam die Lösung zustande. Welche Anforderungen wurden im Briefing geklärt? Welche Hindernisse traten auf? Welche Entscheidungen wurden warum getroffen? Hier zeigt sich, ob eine Agentur strukturiert arbeitet oder einfach nur Pixel verschiebt. Wer diese drei Ebenen liefert, hat ein echtes Portfolio. Wer nur Bilder zeigt, hat einen Bilderrahmen.

Was ein gutes Portfolio liefert

  • Kontext (Briefing, Branche, Ziel)
  • Ergebnis mit Datenherkunft
  • Process & Entscheidungslogik
  • Tech-Stack-Transparenz
  • Aktualität (Datum & Status)
  • Vorher-Nachher-Vergleich
  • Klient-Stimme oder Bewertung
  • Branchen-Vielfalt

Bewertung

7 Kriterien für ein aussagekräftiges Portfolio

Wenn du ein Webdesign-Portfolio bewertest, lass dich nicht von der Bildsprache blenden. Diese sieben Kriterien zeigen, ob hinter den schönen Screenshots auch echte Substanz steckt — oder ob da jemand nur Templates ausgetauscht hat.

01

Echte Cases mit nachprüfbarem Ergebnis

„Neue Website live” reicht nicht. Ein gutes Portfolio nennt das konkrete Geschäftsergebnis: mehr Anfragen, höhere Conversion, bessere Rankings, schnellere Ladezeit. Idealerweise mit Datenherkunft (Search Console, Analytics, vorher/nachher).

02

Branchen-Vielfalt zeigt Anpassungsfähigkeit

Wenn alle Cases aus einer Branche kommen, ist das entweder Spezialisierung oder fehlende Reichweite. Eine gute Webagentur zeigt mehrere Branchen — vom Handwerk über Mittelstand bis E-Commerce — und macht damit klar, dass sie sich in dein Feld einarbeiten kann.

03

Vorher-Nachher-Vergleiche

Nichts erzählt eine Webdesign-Geschichte besser als ein direkter Vergleich. Wo stand die alte Site, wo steht die neue — visuell, technisch, in den Rankings. Wer keine Vorher-Bilder zeigt, hat oft keine echten Relaunches gemacht.

04

Tech-Stack wird benannt

WordPress, Next.js, JTL, Shopware, TYPO3 — eine seriöse Agentur sagt offen, womit sie gebaut hat. Wer den Tech-Stack verschweigt, hat oft Standard-Themes von ThemeForest verwendet oder will Vendor-Lock-in nicht offenlegen.

05

Eigene Site als Pflicht-Showcase

Die Visitenkarte einer Webagentur ist ihre eigene Website. Wenn sie langsam lädt, schlechtes Mobile-Verhalten zeigt oder ein veraltetes Theme verwendet — was soll die Agentur dann in deinem Projekt liefern? Mach den PageSpeed-Test bei der Agentur selbst.

06

Datum und Aktualität

Cases von 2018 zählen weniger als Cases von 2025. Webdesign ändert sich technisch alle 2-3 Jahre fundamental — Core Web Vitals, neue Frameworks, Mobile-First. Ein Portfolio mit Datumsangaben zeigt, was wirklich aktuell ist und was Karteileiche.

07

Klient-Stimme oder Bewertung

Echte Worte echter Kunden — mit Name, Position und Firma. Anonyme „großartige Zusammenarbeit”-Zitate sind wertlos. Idealerweise verlinkt das Portfolio auf öffentliche Bewertungen (Google, ProvenExpert, Trusted Shops), die unabhängig nachprüfbar sind.

Warnsignale

5 Warnsignale in Webdesign-Portfolios

Manche Portfolio-Eigenschaften sind keine Geschmacksfrage, sondern klare Warnsignale. Wer diese fünf Muster zeigt, sollte nicht in deine engere Auswahl. Es sind die typischen Indikatoren für Standard-Lösungen, erfundene Cases oder eine Agentur, die ihre eigene Vergangenheit kaschiert.

Stockfotos statt echter Projekte

Wenn das Portfolio mit Mockups, generischen Laptop-Renderings oder offensichtlichen Stockfotos arbeitet, ist das ein Warnsignal. Echte Projekte zeigen echte Inhalte — den realen Header, die echten Texte, das tatsächliche Branding des Kunden.

Kein einziger Klient-Name

NDAs sind in einzelnen Projekten okay (Konzern-Relaunches, sensible Branchen). Aber wenn alle 30 Cases anonym sind, stimmt etwas nicht — entweder die Cases sind erfunden, oder kein Kunde war zufrieden genug für eine öffentliche Nennung.

Identische Templates über alle Cases

Wenn die Cases visuell wie Klone aussehen — gleicher Hero-Aufbau, gleiche Typografie-Wahl, gleiche Farb-Logik — wurden sie aus demselben Theme gebaut. Das ist ein Indikator für Standard-Lösungen statt individuellem Design.

Marketing-Sprache statt Zahlen

„Modernes, ansprechendes Design”, „nutzerfreundliche Navigation”, „SEO-optimiert” — das sind Worte, die nichts beweisen. Ein gutes Case-Studie nennt eine konkrete Zahl: +40 % Anfragen, Top-3-Ranking für drei Hauptkeywords, 60 % weniger Bounce-Rate.

Cases von 2018, nichts neueres

Wenn die letzten datierten Projekte fünf bis sieben Jahre alt sind, ist das problematisch. Entweder hat die Agentur seitdem keine Referenzen mehr produziert, oder sie zeigt bewusst nur Altprojekte aus einer Zeit, in der sie aktiver war.

Unsere Bandbreite

Was wir konkret in unserem Portfolio zeigen

Über 20 Jahre Praxis bedeuten konkret: hunderte umgesetzte Projekte, etwa 40-50 aktiv betreute Bestandskunden, eine Bandbreite vom Handwerksbetrieb über Mittelstand bis zu Industrie-Zulieferern. Was du in unserem Portfolio findest:

20+ Jahre Praxis

Projekte aus zwei Jahrzehnten — vom ersten WordPress-Boom bis zur Next.js-Ära.

Tech-Stack-Vielfalt

WordPress, JTL-Shop, Shopware, TYPO3, Next.js — wir wählen den passenden Stack pro Projekt.

Custom-Plugins

ERP-Anbindungen, Schnittstellen, individuelle Funktionen — wo Standard nicht reicht.

Vom Handwerk bis Mittelstand

KMU mit 5 Mitarbeitenden bis zu Mittelständlern mit dreistelligen Teams.

Komplettes Portfolio ansehen

Ausgewählte Cases

4 Mini-Cases stellvertretend für unsere Arbeit

Diese vier Cases stehen exemplarisch für die Art von Projekten, die wir täglich umsetzen. Bewusst keine erfundenen Punktwerte, sondern realistische Bandbreiten — und mit klarer Datenherkunft. Wenn du an einem konkreten Projekt interessiert bist, fragen wir gern den betreffenden Kunden, ob wir dir die Details im Vier-Augen-Termin zeigen dürfen.

KMU · Maschinenbau

Industrie-Website mit B2B-Anfrage-Funnel

Ausgangslage

Ein mittelständischer Maschinenbau-Zulieferer aus der Region Rhein-Neckar hatte eine 8 Jahre alte Site, die mobile kaum funktionierte, kein klares Anfrageformular hatte und in den relevanten Industrie-Keywords gar nicht rankte. Anfragen kamen fast ausschließlich über Bestandskontakte.

Lösung

  • Komplett-Relaunch auf WordPress mit Custom-Theme
  • Neue Informationsarchitektur nach Produktkategorien
  • Mehrstufiges Anfrageformular mit Branchen-Auswahl
  • Technisches SEO + 12 Long-Form-Produkttexte
  • Performance-Tuning auf Core Web Vitals grün

Tech-Stack

WordPress · Custom-Theme · ACF · Cloudflare

Ergebnis

+30-50 % organische Anfragen in 6-9 Monaten, mehrere Top-10-Rankings für Hauptkategorien, Ladezeit von 4.2s auf 1.1s reduziert.

Branche und Kennzahlen anonymisiert auf Wunsch des Kunden — Originaldaten auf Anfrage einsehbar.

E-Commerce · JTL-Shop

JTL-Shop-Migration mit ERP-Schnittstelle

Ausgangslage

Ein etablierter Onlinehändler mit JTL-Wawi im Einsatz hatte einen alten Shop auf Magento 1, der nicht mehr supported wurde. Die Stammdatenpflege lief doppelt — einmal in der Wawi, einmal im Shop. Bei jedem Bestelltag entstanden manuelle Übergaben mit Fehlern.

Lösung

  • Migration auf JTL-Shop 5 mit Custom-Template
  • Vollständige JTL-Wawi-Anbindung über Shop-Connector
  • Custom-Plugin für die ERP-Bestandssynchronisation
  • Automatische Versanddatenrückgabe an Wawi
  • Performance-Optimierung der Kategorieseiten

Tech-Stack

JTL-Shop 5 · JTL-Wawi · Custom-Plugin (PHP) · MariaDB

Ergebnis

Manuelle Datenpflege halbiert, Bestandsfehler nahezu eliminiert, Page-Load der Kategorieseiten von 3.8s auf 1.4s.

Cross-Link: Mehr zur JTL-Shop-Performance findest du in unserem Blog-Artikel.

WordPress · Custom-Theme

Vom ThemeForest-Theme zum Custom-WordPress

Ausgangslage

Ein Beratungsunternehmen hatte vor drei Jahren ein 60-€-Theme von ThemeForest gekauft. Mit jedem WordPress-Update brachen Funktionen, Page-Builder produzierten 4 MB große HTML-Seiten, das Theme wurde vom Author nicht mehr gepflegt. Lighthouse-Score: 31 auf Mobile.

Lösung

  • Komplett-Neubau als schlankes Custom-Theme
  • Block-Editor (Gutenberg) statt Page-Builder
  • Bildstrategie mit lazy-loading und WebP
  • Eigenes Caching-Setup statt Plugin-Wildwuchs
  • Saubere strukturierte Daten + Schema.org

Tech-Stack

WordPress · Custom-Theme · Gutenberg · WebP · Cloudflare

Ergebnis

Lighthouse Mobile von 31 auf 92, Ladezeit von 4.5s auf 1.2s, deutlich sichtbare Ranking-Verbesserung in den ersten 4 Monaten nach Relaunch.

Performance-Daten via PageSpeed Insights und Search Console, Vergleich vor/nach Relaunch.

Pillar-Strategie · Eigene Site

Pillar-Page-Setup auf der eigenen digitalmann.de

Ausgangslage

Unsere eigene Site hatte 2024 zwar gute Blog-Inhalte, aber die kommerziellen Hauptkeywords („Webdesign Mannheim”, „Webagentur Rhein-Neckar”) rankten schwach. Der Grund: keine fokussierten Landingpages mit klarem Such-Intent.

Lösung

  • Aufbau von 18 Pillar-Pages mit definiertem Intent
  • Strikte Differenzierung gegen Cannibalization
  • Cross-Linking zwischen Pillars + thematischen Blog-Posts
  • FAQ-Schema und Breadcrumbs auf jeder Pillar
  • Programmatic SEO für Standorte und Branchen

Tech-Stack

Next.js 16 · Tailwind v4 · MDX · App Router

Ergebnis

Sichtbarkeit für Webdesign-Keywords messbar gestiegen, mehrere kommerzielle Pillars in Top-10. Diese Seite hier ist Teil des Setups — Cross-Link zu /webdesign-seo für die Methodik.

Diese Site ist unser eigenes laufendes Live-Beispiel.

Eine ausführlichere Liste mit Bildern findest du auf /portfolio — wenn du Detailinteresse an einem bestimmten Case hast oder einen Vor-Ort-Bezug suchst (Maschinenbau, Handwerk, E-Commerce), nehmen wir uns im Erstgespräch gern Zeit, dir gezielt passende Beispiele zu zeigen. Methodisch relevant: in der Pillar-Case oben siehst du das Live-Beispiel dieser Site, mehr zur dahinterliegenden Methodik unter /webdesign-seo.

Methodik

Wie wir Cases präsentieren — unsere Methodik

Damit du von einem Portfolio etwas hast, muss jeder Case nach demselben klaren Schema aufgebaut sein. So bleiben die Cases vergleichbar und du kannst auf einen Blick erkennen, ob ein Projekt deinem Setup ähnelt. Unsere fünf Bausteine pro Case:

01

Briefing in 1-2 Sätzen

Was war die Ausgangslage? Welches Problem sollte das Projekt lösen? Eine kurze, ehrliche Beschreibung — keine Marketing-Lyrik, keine 200-Wort-Romane.

02

Lösung als Bullets

Was haben wir konkret gebaut? In 4-6 stichpunktartigen Aussagen, damit du den Scope auf einen Blick siehst — nicht „großartige UX”, sondern „neue IA, Custom-Theme, Anfrage-Funnel, technisches SEO”.

03

Tech-Stack offen

Wir benennen, womit wir gebaut haben — WordPress, JTL, Next.js, Shopware, TYPO3 — inklusive Plugins oder Custom-Code. Das hilft dir einzuschätzen, ob die Lösung zu deinem Setup passt.

04

Ergebnis mit Datenherkunft

Wir nennen Kennzahlen mit Quelle: Search Console, Analytics, PageSpeed Insights — nicht „SEO-optimiert”, sondern „Top-3 für 4 Hauptkeywords laut Search Console nach 6 Monaten”.

05

Klient-Stimme (optional)

Wenn der Kunde einverstanden ist, ergänzen wir ein O-Ton-Zitat mit Name und Position. Wer das nicht möchte, behalten wir anonym — aber wir würden niemals Zitate erfinden.

Grenzen

Wann ein Portfolio allein nicht reicht

Ein Portfolio ist eine Momentaufnahme — und für viele Projekte genau der richtige Maßstab. Drei Fälle gibt es allerdings, in denen die reine Portfolio-Sichtung zu kurz greift und du auf direkten Austausch mit Live-Cases bestehen solltest:

Stark regulierte Branchen. Heilberufe (HWG), Rechtsanwälte (BORA), Banken und Finanzdienstleister, Apotheken, Pharma — hier reicht ein generisches Portfolio nicht. Du brauchst Cases, die rechtlich sauber gelaufen sind, und idealerweise einen direkten Austausch mit einem Bestandskunden aus genau deinem Bereich.

Sehr großer Scope. Wenn dein Projekt sechs- bis siebenstellig ist, mehrere Stakeholder hat, internationale Komponenten enthält oder über ein Jahr Laufzeit geht, sagt ein Portfolio mit kleinen Mittelstand-Cases wenig aus. Hier brauchst du eine Live-Demo eines vergleichbar großen Projekts.

Sehr neue Tech. Falls dein Projekt auf Spezial-Technologie setzt — Headless mit spezifischer Backend-Anbindung, AI-Features, sehr individuelle Schnittstellen — ist ein klassisches Portfolio kaum aussagekräftig. Hier zählt der technische Tiefen-Talk im Erstgespräch mehr als jede Bildersammlung.

Unser Angebot in solchen Fällen

Wenn du in einer dieser drei Kategorien bist, springen wir nicht direkt aufs öffentliche Portfolio. Stattdessen:

  • Live-Demo passender Bestandsprojekte im Termin
  • Direkter Telefonkontakt zu Referenzkunden
  • Technische Tiefen-Diskussion im Vorgespräch
  • Ehrliche Empfehlung weiter, falls wir nicht passen

Region

Cases aus der Region Rhein-Neckar

Ein deutlicher Teil unserer Bestandskunden sitzt im Rhein-Neckar-Raum — Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Speyer, Ludwigshafen, Hockenheim und das nähere Umfeld. Wenn du Wert auf regionale Referenzen legst oder ein Projekt mit lokalem Bezug bewerten möchtest, zeigen wir dir gern Cases aus deiner unmittelbaren Umgebung. Manche davon laufen seit über zehn Jahren stabil bei uns.

Mannheim · Heidelberg · Karlsruhe · Speyer · Ludwigshafen · Hockenheim
Alle Standorte ansehen

FAQ

Häufige Fragen zum Webdesign-Portfolio

Habt ihr Cases aus meiner Branche?
Wir haben in über 20 Jahren Projekte in fast allen B2B-Branchen umgesetzt — Handwerk, Maschinenbau, Industriezulieferer, E-Commerce, Beratung, Heilberufe, Gastronomie, Vereine. Wenn deine Branche nicht im sichtbaren Portfolio auftaucht, frag im Erstgespräch konkret nach — wir können oft auf Anfrage Cases zeigen, die wir aus Kundenwunsch nicht öffentlich auf der Site darstellen. Wichtiger als „genau dieselbe Branche schon mal gemacht” ist die Frage, ob die Anforderungs-Logik vergleichbar ist: Lead-Generierung, Produkt-Präsentation, Online-Shop, Buchungssystem. Eine Maschinenbau-Site und eine Coaching-Site teilen mehr DNA als man denkt.
Warum sind manche Cases anonym?
Drei Gründe sind in der Praxis am häufigsten: Erstens NDAs — manche Konzern- oder Mittelstandskunden haben standardmäßige Geheimhaltungsklauseln, die öffentliche Referenznennung verbieten. Zweitens Wettbewerbsschutz — gerade in regionalen B2B-Märkten will der Kunde nicht, dass Mitbewerber die exakte Marketing-Strategie analysieren können. Drittens persönliche Präferenz des Inhabers, der einfach nicht öffentlich erscheinen möchte. In allen drei Fällen können wir dir auf Wunsch im Erstgespräch unter Vier-Augen den realen Kunden nennen und konkret erklären — vorausgesetzt, der Kunde stimmt zu.
Kann ich mit euren Bestandskunden sprechen?
Ja. Auf Anfrage stellen wir den Kontakt zu zwei bis drei Bestandskunden her, die seit mehreren Jahren mit uns arbeiten und bereit sind, offen über die Zusammenarbeit zu sprechen. Unsere Empfehlung: nicht das frischeste Projekt fragen, sondern eines, das seit 3-5 Jahren läuft. Das sagt mehr aus über Wartungsqualität, Reaktionszeiten und langfristige Verlässlichkeit als ein gerade frisch gelaunchtes Projekt. Eine Webagentur, die diese Frage ablehnt oder ausweicht, hat entweder keine zufriedenen Kunden — oder keine, mit denen sie eine Beziehung gut genug für ein offenes Gespräch hat.
Wie alt sind eure neuesten Cases?
Die jüngsten sichtbaren Cases im öffentlichen Portfolio sind aus 2024-2025. Wir launchen pro Jahr durchschnittlich 8-12 größere Projekte und betreuen daneben rund 40-50 laufende Bestandskunden. Wir zeigen bewusst nicht jeden Launch öffentlich — manchmal wegen NDA, manchmal weil der Kunde noch in der Inhalts-Befüllung ist und die Site nicht vorzeigereif findet. Wenn du Interesse an aktuellen Live-Beispielen hast, die nicht im Portfolio sind, fragen wir den entsprechenden Kunden gern, ob wir dir die Site im Vier-Augen-Termin zeigen dürfen.
Habt ihr internationale Cases?
Unser Schwerpunkt ist der deutschsprachige Raum — Deutschland, Österreich, Schweiz. Mehrsprachige Sites haben wir mehrfach umgesetzt, typischerweise Deutsch/Englisch oder Deutsch/Französisch, in einzelnen Fällen auch mit fünf oder mehr Sprachen für Mittelstandsexporteure. Reine internationale Konzern-Projekte (zum Beispiel ein 15-Sprachen-Roll-out für eine globale Marke) sind nicht unser Kernbereich — dafür sind größere Boutique-Agenturen mit eigenen Übersetzungs- und Lokalisierungs-Teams besser aufgestellt. Wenn du im DACH-Raum unterwegs bist und ein bis drei Zusatzsprachen brauchst, sind wir genau richtig.
Wo kommen eure Performance-Daten her?
Drei Quellen, je nach Kennzahl: Erstens Google Search Console für organische Sichtbarkeit, Klicks und Rankings — die offizielle Quelle, nicht aus Drittanbieter-Tools geschätzt. Zweitens Google Analytics 4 oder Matomo für Conversion- und Engagement-Daten, jeweils mit Vorher-Nachher-Vergleich aus identischen Zeitfenstern. Drittens PageSpeed Insights und Lighthouse für Core-Web-Vitals und Ladezeiten. Wir geben Bandbreiten an („+30-50 %” statt „exakt +43,7 %”), weil sich Daten je nach Saison und Zeitraum ändern und exakte Punktwerte oft Genauigkeit suggerieren, die nicht da ist. Im Erstgespräch zeigen wir dir auf Wunsch die echten Original-Screenshots aus Search Console und Analytics.
Macht ihr nur WordPress?
Nein, wir sind technologie-agnostisch. WordPress ist für etwa 40 % unserer Projekte das richtige Tool, weil es für Content-getriebene KMU-Sites mit moderater Komplexität die beste Mischung aus Flexibilität, Pflegbarkeit und Kosten bietet. Daneben arbeiten wir mit JTL-Shop und JTL-Wawi für ERP-integrierten E-Commerce, mit Shopware für komplexere Shop-Anforderungen, mit TYPO3 für Konzerne und Verbände, und mit Next.js für performance-kritische Marketing-Sites — wie zum Beispiel diese hier. Welcher Stack passt, hängt vom Projekt ab. Wenn dir jemand pauschal „WordPress ist die einzig richtige Lösung” sagt, verkauft er Werkzeug, nicht Lösung.
Was, wenn ich kein vergleichbares Beispiel im Portfolio sehe?
Das passiert öfter, weil wir nicht jedes der etwa 40 aktiven Bestandsprojekte öffentlich auflisten. Drei Optionen: Erstens — frag konkret nach. „Habt ihr schon mal eine Website für [meine Branche] gemacht?” beantworten wir im Erstgespräch ehrlich, auch wenn die Antwort manchmal Nein ist. Zweitens — schau auf die Anforderungs-Logik statt die Branche. Eine Lead-Generierungs-Site funktioniert für Steuerberater, Anwälte und Architekten technisch fast identisch, auch wenn die visuelle Sprache unterschiedlich ist. Drittens — wenn die Anforderung wirklich Spezialwissen verlangt (regulierte Branchen, sehr spezifische Schnittstellen), verweisen wir dich an einen passenderen Dienstleister. Wir nehmen lieber kein Projekt an als eines, bei dem wir nicht der richtige Partner sind.
Was ist der Unterschied zwischen Portfolio und Case-Study?
Ein Portfolio ist eine Liste — kompakte Übersicht über viele Projekte mit Bild, Titel und einem Satz Kontext. Eine Case-Study geht in die Tiefe: 800-1.500 Wörter zu einem einzelnen Projekt, mit Briefing, Lösungsweg, Tech-Stack, Hindernissen, Ergebnissen und idealerweise einem O-Ton vom Kunden. Beides hat seine Berechtigung. Wer nur ein Portfolio ohne Case-Studies hat, verkauft Optik. Wer nur Case-Studies ohne Portfolio hat, schreibt Aufsätze. Eine ausgewogene Webagentur zeigt beides — eine durchsuchbare Projektliste plus eine Handvoll tiefergehender Case-Studies zu Projekten, die exemplarisch für ihre Arbeitsweise stehen.
Wie aktuell muss ein Portfolio sein?
Faustregel: Mindestens ein Drittel der gezeigten Cases sollte aus den letzten 18 Monaten stammen. Webdesign hat sich technisch zwischen 2019 und 2026 fundamental verändert — Core Web Vitals als Rankingfaktor, BFSG-Pflicht, AI-Crawler, Mobile-First-Indexing, neue Frameworks. Eine Agentur, deren neuste Projekte aus 2021 sind, arbeitet möglicherweise noch mit überholtem Tech-Stack. Andererseits: Wenn ein Projekt seit 2018 stabil läuft und immer noch performt, ist das auch eine Aussage — Langlebigkeit ist ein Qualitätsmerkmal. Wichtig ist die Mischung: aktuelle Cases als Beweis, dass die Agentur am Ball ist, plus ein paar Langzeit-Beispiele als Beweis, dass die gebauten Lösungen auch nach Jahren funktionieren.

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