Zum Hauptinhalt springen
<digital.mann/>

Webentwicklung Agentur

Webentwicklung Agentur —
von der Idee bis zum produktiven Code

Wir bauen Websites und Web-Anwendungen als Software, nicht als Klickwerk. Engineering-Tiefe statt Page-Builder: Next.js, React, TypeScript, Node, Custom-WordPress-Themes, JTL-Plugins. Architektur zuerst, sauberer Code als Standard, vollständige Übergabe ohne Vendor-Lock-in.

Leistungsbereiche

Was Webentwicklung umfasst

Webentwicklung ist mehr als „eine Seite bauen“. Sie umfasst sechs Disziplinen, die in jedem nicht-trivialen Projekt zusammenspielen müssen — Frontend, Backend, Schnittstellen, Datenhaltung, Betrieb und laufende Wartung. Eine Agentur, die nur eine davon abdeckt, verkauft dir bestenfalls ein Drittel der Lösung.

Frontend

Was du im Browser siehst — sauber strukturiert, performant, barrierefrei. Wir bauen Interfaces als komponentenbasierte Architektur statt als monolithisches Template-Geflecht.

  • React-Komponenten mit klarer Verantwortung
  • Server-Side-Rendering und Static Generation
  • Core Web Vitals als harte KPI
  • WCAG 2.2 AA als Standard, nicht als Add-on

Backend

Die Logik, die hinter deiner Website läuft. APIs, Authentifizierung, Datenverarbeitung, Integrationen. Saubere Schichten statt Spaghetti-Code.

  • Node.js / Next.js API-Routen
  • PHP-Backends für WordPress und JTL
  • Auth-Flows (OAuth, JWT, Sessions)
  • Hintergrund-Jobs und Queues

APIs & Schnittstellen

Datenflüsse zwischen deiner Website und den Systemen, die du im Tagesgeschäft nutzt. Buchhaltung, Wawi, ERP, CRM, Versanddienstleister, Zahlungsanbieter.

  • REST und GraphQL als Anbindung
  • JTL-Wawi und Shopware-Schnittstellen
  • Webhooks für Echtzeit-Synchronisation
  • Stripe, PayPal, Klarna, Mollie

Datenbank

Strukturen, die mit deinen Daten wachsen. Sauberes Schema-Design entscheidet, ob deine Anwendung in zwei Jahren noch performt oder ob du sie neu bauen lässt.

  • PostgreSQL und MariaDB für Produktion
  • Prisma als ORM für Type-Safety
  • Migrationen mit Rollback-Plan
  • Indexierung und Query-Optimierung

DevOps & Hosting

Wo dein Code läuft, wie er ausgeliefert wird, wie er deployed wird. Reproduzierbare Setups statt manuell zusammengeklickter Server.

  • CI/CD-Pipelines auf GitHub Actions
  • Docker-Container für Konsistenz
  • Vercel, Hetzner, AWS je nach Anforderung
  • Monitoring mit Sentry und Uptime-Checks

Wartung & Monitoring

Software ist kein Produkt, sondern ein Service. Wir patchen Sicherheitslücken, prüfen Performance-Regressionen und beheben Probleme, bevor sie eskalieren.

  • Wöchentliche Dependency-Updates
  • Security-Patches priorisiert nach CVSS
  • Error-Tracking und Alerting
  • Performance-Reports im Quartalstakt

Tech-Stack

Was wir nutzen — und warum

Wir wählen Tools nach drei Kriterien: Performance im Browser, Wartbarkeit über fünf Jahre, Größe des Ökosystems. Hype-Frameworks, die in zwei Jahren niemand mehr pflegt, oder proprietäre Page-Builder mit Vendor-Lock-in fliegen raus. Jede Wahl hat eine Begründung — und wir erklären sie dir vor Projektstart, nicht danach.

Next.js 16

Framework

Hybrides Rendering — statisch, was statisch sein kann; dynamisch, wo nötig. Schnellster Time-to-First-Byte, beste Lighthouse-Werte, eingebautes Routing und Image-Optimization. Kein Custom-Webpack-Bastelwerk.

React 19

UI-Library

Komponentenbasiert, riesiges Ökosystem, langfristig gepflegt von Meta. Server Components reduzieren JavaScript im Browser drastisch — gut für Mobile-Performance.

TypeScript

Sprache

Type-Safety verhindert eine ganze Klasse von Bugs schon zur Build-Zeit. Refactorings werden planbar, IDEs werden mächtig. Strict-Mode ist bei uns Standard, nicht Option.

Tailwind CSS v4

Styling

Utility-first statt CSS-Spaghetti. Kein Theme-Override-Albtraum, kein Tausch von vier Frameworks pro Projekt. Konsistenz über Komponenten hinweg, kleines CSS-Bundle nach Build.

Node.js

Laufzeit

Eine Sprache von Frontend bis Backend. Riesiges Paket-Ökosystem (npm), unkomplizierte Container-Deployments. Für 90 % aller Web-Backends die richtige Wahl.

Prisma + SQL

Datenbank-Layer

Prisma als typisicheres ORM oben drauf, PostgreSQL oder MariaDB darunter. Automatisch generierte Migrationen, kein manuelles SQL-Geflicke, klare Schema-Versionierung.

WordPress (Custom)

CMS

Wenn das Projekt redaktionellen Content im Vordergrund hat. Aber nicht mit gekauftem Theme — wir bauen schlanke Custom-Themes, eigene Plugins und entfernen den Bloat aus dem Standard-Setup.

JTL-Shop & JTL-Wawi

E-Commerce

Wenn ein deutscher Onlineshop mit Wawi-Anbindung gebraucht wird. Custom-Plugins für individuelle Logik, Bootstrap.php-Hooks, Migrationen über die JTL-Dispatcher-API — keine Hacks im Core.

Warum kein Page-Builder?

Visual-Builder wie Elementor, WPBakery oder Divi sind für Hobby-Sites und sehr einfache Brochure-Websites ein legitimes Werkzeug. Für ernsthafte Projekte sind sie problematisch: aufgeblähter HTML-Code, schlechte Core Web Vitals, schwer wartbare Eigenheiten, kaum versionierbar, abhängig von der Builder-Lizenz. Wir bauen lieber eine Woche länger an einer sauberen Lösung — und du sparst dir den Frust nach 18 Monaten.

Anwendungsfälle

Wann brauchst du eine Webentwicklungsagentur?

Nicht jedes Projekt braucht eine Engineering-zentrierte Agentur. Eine kleine Brochure-Site mit Kontaktformular ist auch in WordPress mit gutem Theme oder bei einer Webdesign-Agentur gut aufgehoben. Aber sobald eines der folgenden Szenarien auf dein Projekt zutrifft, brauchst du Engineering-Tiefe — sonst bezahlst du den Lernkurven-Aufschlag der falschen Agentur.

Custom Web-App

Wenn dein Projekt mehr ist als „nur eine Website mit Kontaktformular“. Dashboards, Buchungssysteme, Konfiguratoren, interne Tools — alles, was Nutzer-Accounts, Datenflüsse und individuelle Logik braucht. Mit Page-Builder kommst du da nicht weit.

Schnittstellen zu Wawi, ERP oder CRM

JTL-Wawi, Sage, DATEV, HubSpot, Salesforce — wenn deine Website Daten in beide Richtungen mit einem Drittsystem austauschen muss, ist klassisches CMS-Bauen am Ende. Eine Webentwicklungsagentur baut die Anbindung als sauberen Service, nicht als Plugin-Frickelei.

High-Traffic-Sites

Sobald deine Site zehntausende Besucher pro Tag oder Lastspitzen durch Kampagnen abbekommt, reicht „WordPress mit Caching-Plugin“ nicht mehr. Du brauchst Architektur — Edge-Caching, CDN-Strategie, Datenbank-Indizes, Lastverteilung.

B2B-Plattform mit Rollen und Rechten

Lieferanten-Portale, Händler-Logins, Konfigurationsplattformen mit unterschiedlichen Sichten je Nutzergruppe. Authentifizierung, Autorisierung, Audit-Logs — das ist Software-Engineering, kein Theme-Anpassen.

Headless-CMS mit Custom-Frontend

Wenn das CMS nur die Inhalte verwaltet und das Frontend frei gestaltbar bleiben soll — Sanity, Storyblok, Strapi oder WordPress als Headless. Frontend in Next.js, mehrsprachig, performant, mit Preview-Workflow für Redaktion.

Eigene SaaS oder Produkt-Plattform

Du baust ein digitales Produkt: Multi-Tenant-Architektur, Subscriptions, Webhooks, API für Drittanbieter, Admin-Backend, Customer-Portal. Hier brauchst du eine Agentur, die Software-Engineering ernst nimmt — nicht eine, die Templates bunter macht.

Komplexe Berechnungslogik

Versicherungsrechner, Finanzierungsrechner, Tarifvergleicher, Konfiguratoren mit hunderten Parametern. Die Frontend-UX ist nur die halbe Miete — die Logik dahinter muss korrekt, testbar und wartbar sein.

Brauchst du nur eine Brochure-Site?

Wenn dein Projekt eine klassische Unternehmenswebsite ohne Custom-Logik ist — sieben Seiten, Kontaktformular, vielleicht ein Blog — bist du bei einer Full-Service-Webagentur oder einer Webdesign-Agentur oft besser aufgehoben als bei einer Engineering-zentrierten Agentur. Wir machen solche Projekte auch — aber wenn dein Bedarf dort liegt, gibt es spezialisiertere Anbieter.

Engineering

Engineering-Standards, die uns von Page-Builder-Agenturen trennen

Was eine Software-Agentur von einem Klick-zusammen-Studio unterscheidet, sind nicht die Buzzwords auf der Über-uns-Seite, sondern die Engineering-Disziplinen im Tagesgeschäft. Diese acht Punkte sind bei uns Standard, nicht Premium-Feature.

TypeScript strict mode

Kein `any`, keine impliziten Typen. Der Compiler zwingt uns, an die Edge-Cases zu denken, bevor sie im Live-System aufschlagen.

Versionskontrolle mit Code-Reviews

Jede Änderung läuft als Pull Request gegen den Main-Branch. Vier-Augen-Prinzip auch bei kleinen Fixes. Git-History bleibt sauber lesbar — kein „WIP-final-final-v2“-Chaos.

Automatisierte Tests

Unit-Tests für Logik, Integration-Tests für API-Routen, Lighthouse-CI für Performance. Tests sind kein Beigeschmack, sondern Voraussetzung für jeden Deploy.

CI/CD-Pipelines

Push in den Main-Branch löst Tests, Build und Deploy aus. Reproduzierbar, nachvollziehbar, jederzeit zurückrollbar. Kein Deploy von einem lokalen Rechner ins Produktiv-System.

Security-Patches priorisiert

CVE-Monitoring auf allen Dependencies, kritische Lücken werden in Stunden gepatcht — nicht in Wochen. Penetration-Test-fähige Architektur als Default.

Core Web Vitals als KPI

Lighthouse 90+ als interne Mindestlatte. Performance-Regressionen werden bei jedem Pull Request automatisch gemessen — nicht erst beim Kunden-Beschwerde-Anruf.

Semantic HTML & Accessibility

WCAG 2.2 AA als Standard. Screenreader-Tests, Tastatur-Navigation, Kontrast-Checks. Das ist seit Juni 2025 kein Nice-to-have mehr, sondern in vielen Fällen Pflicht durch das BFSG.

Lesbarer Code mit Dokumentation

Code wird zehnmal gelesen für jedes Mal, das er geschrieben wird. Klare Funktionsnamen, README pro Modul, ADRs für architektonische Entscheidungen.

Projektablauf

Wie ein Entwicklungsprojekt bei uns abläuft

Iterativ statt Wasserfall. Wir liefern in 2-Wochen-Sprints mit deploybaren Inkrementen — du siehst Fortschritt laufend, Probleme werden früh sichtbar, Scope-Änderungen sind planbar statt chaotisch. Ein typisches Custom-Projekt durchläuft fünf Phasen, die nicht streng linear sind: nach dem MVP wird oft die Architektur präzisiert, in der Iteration kommen neue Discovery-Fragen auf.

01

Discovery & Spec

Wir verstehen, was du wirklich brauchst — nicht nur, was du im ersten Briefing aufgeschrieben hast. Ergebnis: schriftliche Spec mit User Stories, Datenmodell-Skizze und technischer Anforderungsliste.

02

Architektur

Bevor eine Zeile Code geschrieben wird: Schema-Design, API-Verträge, Komponentenbaum, Hosting-Architektur. Architecture Decision Records dokumentieren das Warum hinter jeder Wahl.

03

MVP

Wir liefern das Minimum, das beweist, dass die Architektur trägt — meist in 4-8 Wochen. Funktional benutzbar, aber bewusst auf Kernfunktionen beschränkt. Lieber früh Feedback als spät komplett.

04

Iteration

2-Wochen-Sprints. Jeder Sprint endet mit deploy-baren Inkrementen, Review und Planning für den nächsten Zyklus. Du siehst Fortschritt laufend, nicht nur am Ende.

05

Betrieb

Nach Go-Live übernehmen wir Wartung, Monitoring und Weiterentwicklung. Die meisten Projekte begleiten wir 5+ Jahre — Software wird nicht fertig, sie wächst.

Warum 2-Wochen-Sprints?

Eine Woche ist zu kurz, um signifikante Inkremente zu liefern — du verbringst die halbe Zeit mit Sprint-Wechseln. Ein Monat ist zu lang, um Kurskorrekturen früh genug zu setzen — Fehlannahmen wachsen vier Wochen lang, bevor sie sichtbar werden. Zwei Wochen sind der Sweet-Spot: kurz genug für schnelle Anpassung, lang genug für echten Fortschritt. Am Ende jedes Sprints: Review, Demo, Planning. Der Kunde sieht laufend, was passiert — und entscheidet mit, was als nächstes kommt.

Übergabe & Eigentum

Was du nach dem Projekt bekommst

Die wichtigste Frage in jedem Webentwicklungsvertrag ist nicht der Preis, sondern was du am Ende in der Hand hast. Bei uns: alles, was du brauchst, um auch ohne uns weiterzumachen. Vendor-Lock-in ist kein Geschäftsmodell, sondern ein Warnsignal — und wir bauen bewusst dagegen.

Vollständiger Quellcode

Du bekommst das komplette Git-Repository mit der vollständigen Commit-History, allen Branches und Tags. Kein Black-Box-Build-Artefakt, sondern der lesbare Source.

Repo-Zugang & Eigentum

GitHub, GitLab oder dein eigener Git-Host — du bist Owner. Wenn du wechseln willst, klonst du das Repo und arbeitest weiter. Keine Lizenz-Sperren, keine versteckten Abhängigkeiten an unsere Infrastruktur.

Technische Dokumentation

README mit Setup-Anleitung, Architecture Decision Records, API-Dokumentation, Datenbank-Schema-Diagramm. Geschrieben für Entwickler, die das Projekt zum ersten Mal sehen.

Onboarding für Inhouse-Devs

Wenn du eigene Entwickler hast oder einstellst: wir setzen uns mit ihnen zusammen, gehen die Architektur durch, übergeben Tickets und Wissen. Keine Telefonbuch-PDF, sondern echte Übergabe.

Kein Vendor-Lock-in

Wir nutzen Open-Source-Standards (Next.js, Node, PostgreSQL, WordPress, JTL) statt proprietärer Frameworks. Theoretisch könnte jede gute Webentwicklungsagentur unser Projekt übernehmen — und das ist Absicht.

Zugänge & Credentials

Hosting, Domain-Registrar, DNS, Mail-Provider, Drittsystem-APIs — alles auf deine Accounts oder mit klar dokumentierter Übergabe. Du bist jederzeit handlungsfähig, auch ohne uns.

Test: Kannst du morgen wechseln?

Ein einfacher Lackmus-Test für jede Webentwicklungsagentur: Frag, was passieren würde, wenn du morgen den Anbieter wechseln wolltest. Eine seriöse Antwort: „Du klonst das Repo, übergibst es an die neue Agentur, fertig — wir helfen beim Onboarding.“ Eine ausweichende Antwort ist ein Warnsignal.

Region

Webentwicklung im Rhein-Neckar-Raum

Unser Standort liegt in Hockenheim, mitten im Dreieck Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe. Wenn du in der Region sitzt und Wert auf persönlichen Austausch in der Architektur-Phase legst, sind Vor-Ort-Termine unkompliziert möglich. Räumliche Nähe ist für Webentwicklungs-Projekte aber kein Qualitätsmerkmal mehr — die meisten unserer Projekte laufen vollständig remote über Video-Calls, gemeinsame Repos und Code-Reviews.

Mannheim · Heidelberg · Karlsruhe · Speyer · Ludwigshafen
Alle Standorte ansehen

FAQ

Häufige Fragen zur Webentwicklung Agentur

Was kostet ein Webentwicklungsprojekt bei einer Agentur?
Realistisch zwischen 8.000 € für eine kleinere Custom-Web-App und mittlerem sechsstelligen Bereich für komplexe Plattformen. Eine sauber gebaute Custom-Website mit Backend-Logik liegt typischerweise bei 15.000-40.000 €. Schnittstellen-Integrationen (Wawi, ERP, CRM) addieren je nach Komplexität 5.000-25.000 €. Was den Preis treibt, ist nicht das Frontend, sondern die Backend-Logik, die Anzahl der Schnittstellen und das Datenmodell. Wir kalkulieren Festpreise auf Basis einer schriftlichen Spec — keine offenen Stundensätze, die am Ende doppelt so hoch ausfallen wie geschätzt. Kleinere Projekte unter 8.000 € sind bei einer Webentwicklungsagentur meist nicht wirtschaftlich; dafür reicht oft ein gut gebautes WordPress-Setup.
Wie lange dauert ein Custom-Projekt?
Je nach Umfang: Eine kleinere Custom-Web-App mit klarer Spec ist in 6-10 Wochen produktiv. Eine mittelgroße Plattform mit Schnittstellen, Auth-Flow und Custom-Backend liegt typischerweise bei 3-5 Monaten. Größere SaaS-Projekte oder Multi-Tenant-Plattformen brauchen 6-12 Monate bis MVP. Wir liefern in 2-Wochen-Sprints, das heißt: nach 2 Wochen siehst du den ersten deploybaren Stand, nach 4 Wochen ist die Architektur belastbar, nach 6-8 Wochen läuft ein nutzbarer MVP. Was die Dauer am häufigsten verlängert: nachträgliche Scope-Änderungen, langsame Inhaltslieferung vom Kunden, unklare Entscheider-Strukturen. Eine schriftliche Spec vor Projektstart ist der größte Hebel für Termintreue.
Was passiert, wenn wir später eigene Inhouse-Entwickler haben?
Idealfall, kein Problem. Wir bauen Projekte so, dass sie von außen übernehmbar sind — Standardtechnologien, sauberer Code, dokumentierte Architektur. Wenn deine Inhouse-Devs an Bord kommen, machen wir ein strukturiertes Onboarding: Architektur-Walkthrough, Repo-Zugang, gemeinsamer Pair-Programming-Tag, schriftliche Übergabe der wichtigsten Stellen. Danach kann dein Team entweder vollständig übernehmen oder wir bleiben als externe Verstärkung für Spitzenlasten und Spezialthemen. Beide Varianten kommen bei unseren Bestandskunden regelmäßig vor — ohne Vendor-Lock-in als Drohung.
Verwendet ihr WordPress oder Custom-Frameworks?
Beides — die Frage ist immer projektgetrieben. WordPress ist die richtige Wahl, wenn redaktionelle Inhalte im Vordergrund stehen, nicht-technisches Personal das CMS bedienen soll und keine schwere Custom-Logik gebraucht wird. Wir bauen dafür schlanke Custom-Themes (kein gekauftes Theme), eigene Gutenberg-Blöcke und schreiben kleine Plugins für individuelle Anforderungen. Custom-Frameworks (Next.js mit React, Node-Backend, eigene Datenbank) verwenden wir, wenn das Projekt eine Web-App, eine Plattform oder eine SaaS ist — also wenn die Logik komplexer ist als „Inhalte auf Seiten“. Manchmal ist auch eine Kombination sinnvoll: WordPress als Headless-CMS für Inhalte, Next.js als Frontend mit eigener Logik. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam in der Architektur-Phase, mit klarer Begründung.
Was ist mit Hosting — übernehmt ihr das?
Wenn du willst, ja — wir hosten viele Kundenprojekte auf Vercel, Hetzner oder dedizierten Servern bei deutschen Anbietern (DSGVO-konform). Du musst aber nicht bei uns hosten. Wenn du eigenes Hosting hast oder willst, deployen wir dorthin und übergeben das Setup. Wichtig ist nur, dass die Hosting-Umgebung zur Architektur passt — eine Next.js-App auf einem klassischen Apache-Webspace funktioniert nicht. In der Architektur-Phase besprechen wir Hosting-Optionen mit Vor- und Nachteilen, und du entscheidest. Was wir aktiv abraten: Shared-Hosting bei großen Billiganbietern für produktive Web-Apps. Die Performance- und Security-Probleme sind den minimalen Kostenvorteil nicht wert.
Wie ist der Wartungsvertrag aufgebaut?
Drei Stufen. Stufe eins ist Basis-Wartung: monatliche Dependency-Updates, Security-Patches, Backups, Monitoring — typischerweise 90-250 €/Monat je nach Projektgröße. Stufe zwei addiert eine feste Kontingent-Stunden für kleinere Anpassungen (etwa 4-8 Stunden/Monat), die ungenutzten Stunden verfallen monatlich oder werden zum Quartalsende verrechnet. Stufe drei ist die volle Entwicklungs-Partnerschaft: feste Sprint-Kapazität, Roadmap-Pflege, Quartals-Reviews — sinnvoll, wenn das Projekt eine echte Plattform ist, die laufend wächst. Kündigungsfrist immer monatlich oder zum Quartalsende, nie länger. Wer dich für 24 Monate an einen Wartungsvertrag bindet, hat ein Problem mit seinem eigenen Service.
Macht ihr auch Mobile Apps?
Web-Apps und Progressive Web Apps (PWA) ja, native iOS/Android-Apps in Swift oder Kotlin nein. Eine gut gebaute PWA mit Next.js fühlt sich auf dem Smartphone wie eine native App an, kann offline funktionieren, Push-Benachrichtigungen senden und über den Browser installiert werden — ohne Umweg über die App Stores und ohne separate Code-Basen. Für etwa 80 % der Anwendungsfälle ist eine PWA die wirtschaftlichere Lösung als eine native App. Wenn du wirklich tiefe Native-Features brauchst (Bluetooth-Hardware-Integration, AR, schwere Offline-Datensynchronisation), arbeiten wir mit einem spezialisierten Native-Partner zusammen — wir bleiben dann für Backend und Web-Frontend zuständig, der Partner für die App.
Was ist der Unterschied zwischen Webentwicklung und Webdesign?
Webdesign ist die visuelle und interaktive Gestaltung — wie sieht die Site aus, wie fühlt sie sich an, wie führt sie Nutzer durchs Interface. Webentwicklung ist alles, was Code ist: Frontend-Komponenten, Backend-Logik, APIs, Datenbank, Hosting, Performance, Security. In der Praxis überschneidet sich beides — gutes Webdesign denkt technische Machbarkeit mit, gute Webentwicklung achtet auf UX und Detail. Bei größeren Projekten arbeitet ein Designer am visuellen Konzept, während Entwickler die Architektur und Logik bauen. Bei kleineren Projekten macht oft eine Person beides. Eine Webentwicklungsagentur (wie wir) hat den Schwerpunkt auf Engineering, integriert aber Design — eine reine Webdesign-Agentur arbeitet umgekehrt. Wenn dein Projekt komplexe Logik oder Schnittstellen braucht, ist die Engineering-zentrierte Agentur die robustere Wahl.
Wer ist Eigentümer des Quellcodes nach Projektabschluss?
Du. Standardvertrag bei uns: nach vollständiger Bezahlung erhältst du ein dauerhaftes, übertragbares Nutzungsrecht am gesamten projektspezifischen Quellcode, allen Designdateien, allen Datenbank-Schemas und der Dokumentation. Open-Source-Bibliotheken (React, Next.js, Tailwind etc.) bleiben unter ihren jeweiligen Open-Source-Lizenzen — das ändert sich auch durch keinen Vertrag. Eigene Frameworks oder Boilerplates der Agentur bleiben bei der Agentur, was üblich ist; aber das ist bei uns ohnehin minimal, weil wir bewusst auf Standard-Tooling setzen. Was du nicht akzeptieren solltest: einen Vertrag, in dem dir nur Zugriff auf die Live-Site garantiert wird, aber der Source-Code bei der Agentur bleibt. Das ist Vendor-Lock-in.
Wie integriert ihr SEO und Performance?
Beides ist im Engineering eingebaut, nicht nachträglich aufgesetzt. Performance: Server-Side-Rendering oder Static Generation als Default, Image-Optimization mit responsive `srcset`, Code-Splitting per Route, kritisches CSS inline, Drittanbieter-Skripte erst nach User-Interaktion. Lighthouse-Score 90+ ist die interne Mindestlatte, gemessen automatisch in der CI-Pipeline bei jedem Pull Request. SEO: semantisches HTML, korrekte Heading-Hierarchie, strukturierte Daten (JSON-LD) je nach Seitentyp (Article, FAQ, LocalBusiness, Product), saubere URL-Struktur, automatisch generierte Sitemap, hreflang bei mehrsprachigen Sites. Was wir nicht machen: Content-SEO (Keyword-Recherche, Texterstellung, Linkaufbau) — das ist eigene Disziplin, dafür arbeiten wir bei Bedarf mit spezialisierten SEO-Partnern.

Kostenloses Erstgespräch

Bereit loszulegen?

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden (Mo–Fr) mit einem unverbindlichen Angebot.

Keine versteckten KostenAntwort in 24h (Mo–Fr)Persönliche Betreuung

Webdesign in Ihrer Region

Persönliche Beratung, schnelle Erreichbarkeit — regional verankert, digital stark.